Author: David Rother

Es ist Sonntag, 4:45 Uhr. Zweite Dose Red Bull, Matze am Steuer – er genießt den Duft dieser Flüssigkeit mindestens genauso wie ich den Geschmack. Aus den Lautsprechern läuft „Baila Morena“ von Zucchero. Es ist Ironman Raceday. Nebel in Klagenfurt. Epische Stimmung – wirklich! Je höher deine eigenen Erwartungen sind, desto schwieriger kann ein solcher Tag werden.Meine Ziele waren so, dass es wenig Raum für Fehler gab auf einem sehr ehrlichen, anspruchsvollen Kurs bei sehr ehrlichen und harten Bedingungen. Die letzten Tage vor dem

Da ist es schon Zeit für die Langdistanz! 3,8 km im Schwimmen, 180 km auf dem Rad, 42 km Laufen. Eins davon reicht eigentlich und doch macht ja irgendwie der Marathon erst ab einer gewissen Vorbelastung so richtig Spaß. Ich sitze in meinem Hotelzimmer in Muhr am See, weil ich bei der Aprovis Gesundheitswoche zu Gast bin und ein bisschen was erzähle, ein bisschen mit den Leuten Rad fahre und ein bisschen laufe. Google den Ort nicht. Ich weiß auch nicht genau,

Wir nähern uns dem (ersten?) Höhepunkt der Saison. Ironman Klagenfurt. 14.06.26, 06:30 MESZ.Das bedeutet für mich: Ich stecke aktuell mitten in der letzten Phase der „Ironman-spezifischen“ Vorbereitung. Aber wie sieht diese Phase eigentlich aus und was ist der Unterschied zu meinem normalen Training? Trainiere ich nicht eigentlich immer auf den Ironman? Ich erkläre es.Die letzten Jahre hatte ich es stets vermieden, im Detail über mein Training zu sprechen, da insbesondere meine spezifische Rennvorbereitung immer wie ein Autounfall aussah: Jeder hat hinsehen müssen,

Es gibt Tage, da wache ich auf mit dem Gefühl: „Das wird meine letzte Saison.“ Ich erzähle das eigentlich nicht vielen, weil das eine gewisse Unsicherheit ausstrahlen könnte. Letztlich hängen so ca. 40 % meines Überlebens auch am Coaching, und wie schon häufig erwähnt, hängen David der Sportler und David der Coach in den Augen mancher Menschen sehr eng zusammen. Manchmal bin ich aber auch auf die jeweiligen Reaktionen gespannt und erzähle es dann. So wie hier: Wenn du das jetzt liest,

Hallo again! Kennst du das Gefühl, wenn du im Flugzeug sitzt und so vertieft am Arbeiten bist, dass du gar nicht mitbekommst, dass es auf die Landung zugeht – und dir dann der Laptop fast schon aus der Hand gerissen wird, weil jetzt wirklich gelandet wird? So ungefähr fühlte sich meine Vorbereitung an. Den Wettkampf in Peñíscola nie wirklich im Blick, maximal ein Auge drauf. Ziel ist Klagenfurt – dieser Sonntag wird aber ein erster Test, was aktuell möglich ist. Und: natürlich 100

Zwischen Profi-Anspruch, Coaching-Verantwortung und der Frage, wie viel wirklich geht Wenn du im Vertrieb eine Spaßfahrt mit Kunden machst, dann – so hat es mir mein damaliger Chef vor Jahren erklärt – musst du der Erste beim Frühstück sein, der Letzte an der Hotelbar, der mit der besten Laune rund um die Uhr und immer verfügbar. So ähnlich ist das im Trainingslager auch. Nur freiwilliger – und ohne Sixpack von der Tanke. Dafür anderswo. Grundsätzlich geht es mir dabei ähnlich wie früher in

„Weltcup-Abfahrtsläufe machen eam a bisserl müd, weu er is abgebrüht. Wenn eam dabei irgendwas erregt, dann nur, wenn's einen ordentlich zerlegt. Ein Sturz bei 120 km/h entlockt ihm ein erfreutes ‚Hoppala‘. Und liegt ein Körper regungslos im Schnee, schmeckt erst so richtig der Kaffee.“ Na, Text erkannt? Ich bin weder ein Stamm-Olympia-Zuschauer noch Experte im alpinen Skisport. Ich habe auch noch nie bewusst ein Rennen von Lindsey Vonn angeschaut und bin generell kein großer Wintersport-Fan – aus vielen Gründen. Zum Beispiel mag

Da bin ich wieder. 2026 – und immer noch da. Du auch? Freut mich! Kurze Pause statt Drama Es ist Ende Januar und ich mache mal wieder eine kurze Trainingspause. Erkältung. Schuld? Ich ganz alleine. Wenn du viel Stress hast und ständig zwischen mehreren Welten hin- und herschalten musst, dann darfst du dir bei dem Trainingspensum, das ich diese Woche hatte, keine Fehler erlauben. Am Mittwoch gab es drei Trainingseinheiten. Die letzte war eine Vo2max-Session auf dem Rad – also richtig hart. Normalerweise läuft das

Off Season. Endlich! (Warum endlich? Dazu gleich mehr.) Ausschlafen. In Ruhe Espresso genießen und in den Tag hineinleben. Nichts tun. Bisschen am Handy daddeln. Wunderbar! Und jetzt nochmal mit mehr Realität: 06:30 aufstehen. Gegen 08:00 zum Kindergarten. Heute anschließend eine kleine Runde schwimmen. Zweites Frühstück, Espresso, Laptop. Heute: Blog schreiben (sonst: genug anderes zu tun). Die volle Ladung Prophylaxe aus Nasen- und Rachensprey, bevor es wieder in den Kindergarten geht. Dann Mittagessen machen und am Nachmittag meistens irgendwelche Termine mit Athleten oder denen,

Es waren zwei Tage nach Kopenhagen, als ich mich kurzfristig entschied, noch bei der Challenge Almere zu starten.Da es sich um die World Triathlon Europameisterschaft handelte, musste das noch mit der DTU geklärt werden und ich musste mir kurzfristig einen DTU-/Deutschland-Trisuit ordern, der dann noch mit meinem Namen bedruckt werden musste. Organisatorsch etwas mehr Aufwand als sonst, aber hat alles geklappt. Das alles lief parallel zu einem letzten, kurzen Langdistanz-Trainingsblock. Radposition und Laufschuhe Der Hauptfokus nach Kopenhagen lag auf der Radposition. Nach