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Wenn jemand gleich die Auflösung haben will, weil die Zeit ja heutzutage oft zu knapp ist: Kein Ironman Barcelona für mich, zumindest nicht in 2024. Wer die fünf Minuten übrig hat; hier kurz und bündig warum, weshalb und wieso. Seit Ende August hatte ich ja mit meinem „Hüftbeuger“ etwas zu kämpfen, stets in der Hoffnung, dass es einfach muskulär etwas überreizt ist oder eine Entzündung vorhanden ist oder es (im Besten Fall) einfach vom Rücken ausgeht und auch wieder weg gehen würde. Tatsächlich hatte ich so etwas schon mal in ähnlicher Form und damals war es völlig überraschend von heute auf morgen verschwunden; Daran klammerte ich mich ein wenig und trainierte weiter, wenn auch vorsichtiger als geplant, d.h. es gab nach Köln keine harten Intervalle mehr und nur noch jeden zweiten Tag einen Lauf, teils sogar 2 Tage Pause. Gleichzeitig hat ein Lauf von 27, 28 Kilometern einfach einen gewissen Impact. Besonders dann, wenn – wie in diesem Jahr – die lange, solide Basisarbeit fehlt. Am Donnerstag letzte Woche ging mein Flug nach Barcelona – ohne mich allerdings. Ich hatte an sich Dienstag gar kein soo schlechtes Gefühl. Nachdem ich beim Rotary Club Donauwörth noch einen kurzen Vortrag über Ernährung halten durfte, war ich allerdings am

Gleich vorab: Hätte mir jemand vor 5 Wochen gesagt, dass ich Köln in 3:46 mache und am Ende in 1:14 Laufe, hätte ich es zum einen genommen und zum anderem nur schwer geglaubt. Gleichzeitig wusste ich, dass es für eine Top 10 Platzierung eine ~3:30 brauchen würde und hatte da schon auch mit einem Auge drauf hintrainiert. Wäre das möglich gewesen am Sonntag? Nein. Wäre 3:35 möglich gewesen? Leider ja. Köln als Triathlon-City Der Anreisetag am Freitag verlief länger und dann doch etwas stressiger als geplant. Eine sehr frühe Startzeit, weil das mit Kleinkind einfach deutlich einfacher ist und weil so die erste Pause in der Nähe von Würzburg zeitlich sehr gut für eine Schwimmeinheit war. Der Verkehr kurz vor Köln brauchte den Zeitplan etwas durcheinander und meine Trainingseinheit am Freitag-Abend sollte etwas kürzer verlaufen. Auf dem Rad war es ohnehin sehr chaotisch, weil auch hier der Verkehr rund um Köln einfach sehr viel war und das mit dem TT-Bike nicht gerade angenehm ist. In den Laufschuhen bestätigte sich leider das Gefühl, was ich am Donnerstag schon hatte: Der rechte Hüftbeuger dezent überlastet. Am Dienstag konnte ich noch eine sehr gute Koppeleinheit laufen, wo auch die drei schnellen Kilometer in 3:30-3:35 sich einfach „sehr gut“ angefühlt hatten. Freitag fühlte

Es ist relativ genau 8 Wochen her, da habe ich mir noch eine Woche gegeben, bevor ich die Saison beenden würde. Nichts hatte geholfen. Drei Orthopäden, Physios, Chiropraktiker, Osteopath, zwölft Wochen Laufpause, sogar komplette Sportpausen. Ich war nervlich am Ende und körperlich auf dem Niveau eines leicht übergewichtigen Wanderburschen, der nur auf die Hütte geht, um Kaiserschmarrn zu essen. Laufen war nicht möglich. Selbst mit gut gesteuerter Belastung und Entlastung und mit teils viel Schmerzmitteln – es ging nicht. Der Schienbeinschmerz, der im Januar kam und nie wieder ging, war zu heftig. Mein Plan war nun, die Saison ausklingen zu lassen, Spaß auf dem Rad zu haben und im Winter hoffentlich neu aufbauen zu können. Zwei Wochen später, der 20. Juli: Ich hatte einen Lauf-Workshop mit ein paar meiner Athleten und konnte mich relativ schmerzfrei bewegen. Am Abend ging ich noch einmal in die Laufschuhe für 20 Minuten: Der erste Schmerzfreie Lauf seit Januar. Da war er also! Tatsächlich. In der folgenden Woche konnte ich drei Mal laufen gehen, 31 Kilometer gesamt. Der Schienbein-Schmerz war weg. Die Laufform auch! Es fühlte sich absolut grauenhaft an. Grundlage war furchtbar langsam und Intervalle waren träge wie mit einem Fallschirm! Aber es war weitestgehend schmerzfrei, abgesehen von den „normalen“ Schmerzen die man

*Zumindest für viele Leute auf dieser Welt. Findige oder interessierte Menschen werden es schon gemerkt haben; Ich war am Sonntag nicht in Valencia beim 70.3 an der Startlinie. Da bei über 90 Profi-Startern der ein oder andere Name übersehen werden kann, schreibe ich es hier sicherheitshalber noch einmal. Auch werde ich kommendes Wochenende nicht beim Infinitry am Start sein. Der Saisonstart ist verschoben, bis er irgendwann stattfinden kann. Ein kleiner Rück- Ein- und Ausblick hierzu in den nächsten Zeilen. Wir erinnern uns: Mallorca, Anfang März. Das Laufcomeback und der Test, ob mein Schienbein belastbar genug sein würde, um eine Mitteldistanz-Vorbereitung für April und eine Langdistanz-Vorbereitung für Juni zulassen würde. Die Antwort, die sich bereits auf Mallorca in der zweiten Hälfte des Trainingslagers herauskristallisiert hatte: Nein. Die Kurzfassung des Trainingslagers auf diese Verletzung bezogen: Ich hatte es probiert und riskiert und leider nicht gewonnen. Umso ärgerlicher: Ich hätte – selbst mit Top-Form – nicht in Valencia starten können, da mein Zeitfahrrad so viel verspätet geliefert wurde, dass es kein spezifisches Training zugelassen hätte. Skandalöses Handling von Cube, absolut traurig und schwierig zu akzeptieren – gleichzeitig chancenlos es zu ändern. Mittlerweile hängt das Rad unbenutzt an der Wand: Derzeit kein wirklicher Nutzen und außerdem hatte ich keine Gelegenheit mich auch