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„Nr 77, ah du bist ja Profi!“„Ja, obwohl ich heute fast schon daran zweifel“„Warum wie bist ins Ziel gekommen?“„So fast 9 1/2h… 29er Pro und irgendwie 70. oder so Gesamt..“„Und da bist unzufrieden?! Mei…. Komm! Nächstes Mal dann bist weiter vorne dabei und das is a Ergebniss wo`d stolz sein kannst, geht scho!“ Das Gespräch beim Check out meines Rades am Abend spiegelte so ziemlich gut das wieder, was viele Nachrichten aussagten, die ich bekommen hatte nach dem Ironman Klagenfurt. Im ersten Moment nach dem Rennen für mich ein kleines Desaster. Nach einer oder zwei Nächten drüber schlafen, relativiert, eingeordnet und – notgedrungen – auch akzeptiert. Alles andere bringt einen ja nicht weiter.Realität war, dass meine eigenen Erwartungen und Ziele für den Wettkampf (zu) hoch waren und ich diese nicht erfüllen konnte. Auch Gerald, mein Trainer hatte eine deutlich positivere Zeit aufgezeichnet, was mir zumindest zeigt, dass ich nicht im Dream-Land lebe, sondern dass im Hinblick auf Trainingsleistungen mehr drin ist.Unser / Mein Ziel war klar: Nach Kopenhagen – wo nach der Radfahrt die Zeit unter 9 Stunden noch greifbar war, es aber dann am Thema Salz / Verpflegung beim Lauf gescheitert ist – sollte es nun eine Endzeit zwischen 8.45 und 8.55

Der/die ein oder andere hatte unser „GETactive Spezial Wochenende“ live von der Challenge Roth bei Instagram ja mit verfolgt – vielen Dank fürs einschalten! Ich wollte das nicht machen, um den Account zu pushen oder weil ich mir gerne beim in die Kamera reden zuschaue sondern, weil es aus GETactive Sicht ein echtes (erstes) Highlight war:Wir hatten mit Wolfgang Spiegl einen Starter für die Langdistanz, mit dem ich gemeinsam seit 2019 an dem Projekt gearbeitet hatte. Aus seinen vor zwei Jahren angedachten 12 Stunden wurde eine von mir sehr optimistische Prognose von „knapp unter 10“, sowie seiner Tendenz von „wenns perfekt läuft, dann 10.30“. Wir einigten uns bereits am Tag davor darauf, dass wohl in der Mitte die Wahrheit liegen würde. Mit 10.12h für eine erste Langdistanz waren Athlet und Trainer super zufrieden! Ich bin gespannt, welches kleine Projekt hier noch folgt.Für mich war Wolfgang der erste Triathlet, den ich coachen durfte. 2019 einigten wir uns darauf und er war happy mit der Situation mir sein ehrliches Feedback geben zu dürfen und ich war froh, einen erfahrenen Läufer zu haben, der auch schon die ein oder andere Mitteldistanz gut gefinished hatte an dem ich ein bisschen „rumprobieren“ konnte. Letztendlich hat die

Ich habe im letzten Blog viel angekündigt, einige Erwartungen ins aktuell rechte Licht gerückt und gesagt, dass ich in Kopenhagen alles geben werde, was aktuell möglich ist.Drei Tage nach dem Ironman kommt ein kurzer Bericht mit ein paar Zahlen, Daten und Erklärungen warum der Tag so war, wie er war. Pre-Race Kopenhagen ist definitiv eine Reise wert. Die Stadt ist absolut sehenswert und die Leute hier sind wahnsinnig freundlich, ohne sich dafür anstrengen zu müssen.Die perfekte Metro Verbindung macht ein Auto überflüssig und erleichtert vieles in den Tagen vor dem Wettkampf, wo spazieren gehen die größte Sünde überhaupt ist. Wir – das waren in dem Fall meine Frau, ihre Mutter und ich – sind Mittwoch angekommen und haben die Tage bis zum Rennen für das übliche „Pre-Race-geplänkel“ genutzt. Heißt also: Donnerstag viel Ausruhen, viel Essen, viel Ruhe und ein klein bisschen Training für mich. Freitag dann Schwimmstrecke testen und den Radkurs abfahren. Dafür gab es ein Car-Sharing Auto. Wer sich fragt ob man ein Zeitfahrrad und drei Leute mit ein klein wenig Gepäck in eine Renault Zoe rein bekommt: Es geht, irgendwie. Samstag dann morgens das Pro Race Briefing und am späten Nachmittag Bike-Check-In am Strandbad. Wechselzone: Die Ruhe vor dem Rennen. Raceday 2.30 Uhr klingelte

Für alle die, die meinen hochphilosophischen Blog-Titel des Tages nicht verstanden haben: Waren (Müritztriathlon) ist vorbei und abgehakt. Der Ironman Kopenhagen steht vor der Tür.Vorab als kleine Warnung: Ich trainiere aktuell nicht so viel wie sonst (so ist das eine Woche vor einem Ironman), habe aber mehr zu erzählen. Über den letzten Wettkampf hatte ich ja schon einiges geschrieben, aber so abschließend als letztes Fazit mit viel Abstand und keinen Emotionen muss ich unterm Strich sagen: Die Leistung hat im Großen und Ganzen an vielen Stellen gepasst, sonst kriegst du auch keine Zeit unter 4 Stunden auf die Reihe. Das es in unserem leistungsdichten Triathlon-Land dann nur für Platz 19 gereicht hat, war ärgerlich und nicht zufriedenstellend, aber das war schlussendlich auch gar nicht so entscheidend in diesem Fall. Es war entscheidend, an einer Startlinie zu stehen, eine Ziellinie zu sehen und dazwischen eine solide Performance zu liefern. Das es hier und da am Fokus und der letzten Konsequenz gefehlt hatte, ist ein Fehler – klar, wobei ich auch hier sagen muss: Das sind – besonders wenn man das Radfahren nimmt - Nuancen. Es ist ja nicht so, dass ich angehalten habe und Fotos gemacht habe oder beim Laufen mich mal auf