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100 Tage gibt man Politikern für gewöhnlich, bevor eine erste Bewertung und Einschätzung ihrer Arbeit erfolgt. Meist ist diese Bewertung oder gar das „Resultat“ das gleiche, wie nach 5 Tagen und wiederum dasselbe, wie es nach 200 Tagen sein wird. Aber das ist ein anderes Thema. Wir, Gerald und ich, arbeiten nun seit fast 100 Tagen zusammen und wir stellen uns die Frage nach dem Stand der Entwicklung, möglicher Ergebnisse und möglichen und ggf. notwendigen Anpassungen quasi täglich, jedoch mindestens einmal pro Woche im Detail. Es waren gefühlt sehr kurze und definitiv kurzweilige drei Monate, in denen wir schon viel geschafft haben. Das wichtigste: Ich habe konsequent trainieren können. Ohne Verletzungen, ohne Krankheit. Eine einzige Trainingseinheit habe ich verpasst – das ist geradeso noch okay. Die Struktur die Gerald im November ins Leben gerufen hatte, ist für mich perfekt: Geregelte Abläufe. Keine Zeit, um auf dumme Gedanken zu kommen. Und jedes mal dann, wenn einem das Thema „Ausdauer“ anfängt das Blut aus den Beinen zu rauben, steht am folgenden Tag ein komplett anderer Trainingsreiz auf dem Programm. Will heißen: Was im ersten Moment nach „zu wenig Freiraum“ aussah, ist genau das, was ein Sportler braucht: Geregelte, geplante, strukturierte und vor allem sinnvolle Abläufe. Anfang

August: Auch „schlechte“ Jahre haben ja irgendwo ein Highlight. Selbst dieser Tag war dieses Jahr nicht so, wie geplant, aber dennoch ein Tag, der an die Spitze der Top 5 gehört. Am 29.08. stand unsere Hochzeit an. Zwischenzeitlich hatten wir alles – Corona bedingt – abgesagt um es im Zuge der Lockerungswellen im Sommer wieder kurzfristig neu aufzurollen. Deutlich kleiner, weniger Gäste, bisschen mehr „Hygienekonzept“ (was natürlich nach zwei Gläsern Wein noch uninteressanter war, als davor) und vor allem mit der Hoffnung, nicht ein paar Tage später in der Zeitung als „Superspreader-Event“ zu stehen. Im Endeffekt hatten wir trotz (relativ viel, jedoch weniger als vorher angesagt) Regen und Rückenschmerzen (meinerseits) eine tolle Feier im Kreis der engsten Familie und Freunde und wenn man sich die aktuellen Entwicklungen so ansieht, sind wir umso mehr froh, dass wir es nicht auf 2021 verschoben haben. Annalena und ich hatten uns beide keinen "super besonderen" Tag ausgemalt oder zu hohe Erwartungen gestellt. Umso schöner war es dann, dass es doch eine lockere Feier geworden war und wir beide so zumindest mit einem positven Auge auf das Jahr 2020 zurückschauen werden. Eine der absolut positiven Seiten der Verletzung übrigens: Ich konnte bis in die früh feiern, ohne umzufallen und

Weiter geht`s! April: Statistisch gesehen der „beste“ Monat für mich in diesem Jahr. Ungefähr 100 Stunden Training, knapp 350km Laufen, ein bisschen weniger als 2000 Kilometer auf dem Rad und seit dem 12.04. regelmäßig Schwimmen im (kalten) See. Die Corona-Krise traf endgültig den Triathlon und die Renntermine purzelten wie Dominosteine und verschoben sich auf optimistische Oktober-Termine. Ironman 70.3 Mallorca – Oktober. Ironman 70.3 Luxemburg – Oktober. Ironman Kopenhagen – findet statt?! Mal sehen… Ende April - Laufen ohne Probleme. Mai: Anstelle des geplanten 70.3 Mallorca am 08. Mai stand also weiter Woche für Woche Training an.Der Ironman Kopenhagen war inzwischen auch abgesagt und für 2021 neu geplant. Laufen und Radfahren lief bis Mitte des Monats nach Plan, während Schwimmen nach wie vor im kalten See eher ein „Hauptsache etwas tun“ war.   Alles war aber insgesamt „soweit so gut“ bis zum 18. Mai: (K)ein Tag wie jeder andere. Laufen, Radfahren und am Abend eine Runde Schwimmen. Bei sommerlichen Temperaturen zog ich den Neo bereits im Wasser aus (klingt aufregender, als es ist), kam dabei leicht ins straucheln und landete seltsam auf der linken Seite im Wasser. Beim rausgehen und anziehen merkte ich plötzlich einen leichten, seltsamen Schmerz im linken unteren Rücken. „Nur gut, dass ich direkt vom See zur

Wenn der Kalender „kurz vor 12“ zeigt und dann schließlich auf Dezember umschlägt, wenn der erste Schnee kommt und spätestens, wenn jemand wie Markus Lanz zu seinem Corona-Talk einlädt ist es Zeit, wirklich mal zurück zu schauen, was eigentlich einem selbst so in dem (fast) abgelaufenen Jahr passiert ist. Während dem Training schaue ich jede Woche auf die vergangenen 7 Tage: Was war gut, was war schlecht… Völlig normal. Höchste Zeit also mal zurückzuschauen auf ein ganzes Jahr, in dem doch eigentlich nichts passiert ist. Eigentlich! Mallorca im Februar. Good times ;) Januar: Das Jahr startete, wie das vorherige geendet hatte: Im Schwimmbad. 01.01.2020, 09.00 Uhr – die Sportbahn war komplett frei und ich zog einsam meine Bahnen. Es war der Start ins Jahr, wie ich mir vorgestellt hatte und das Training lief gut. Ende Januar folgte der Umzug; Eine Zeit die ich rückblickend anders gestalten würde:Ein paar Kisten tragen, eine Wand streichen und dazwischen 2 Stunden laufen gehen… Kann funktionieren, ist aber sicherlich nicht die cleverste und gesündeste Variante. Im Nachhinein hätte ich hier einfach ein oder zwei Wochen Trainingspause einlegen sollen. Am 26.01. – eine Woche nach dem Umzug flog ich nach Mallorca, wo ich 3 Wochen Grundlagentraining verbringen würde. Vor- und Nachteil: Als ich zurückkam,