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Auch wenn ich gerade mit einem Eisbeutel auf meinem Knie hier sitze (kleiner Sturz mit dem Montainbike - nichts ernstes): Die letzten Wochen waren gut, vielleicht sogar sehr gut. Die eine Woche Pause nach der Hochzeit war schön, jedoch merkte ich, wie die Vorfreude auf den Wiedereinstig ins Training größer und größer wurde. Exakt drei Monate waren ohne jegliche Art von strukturierten Training vergangen bis es am 07. September dann wieder losging. Noch deutlich reduziert im Umfang und in der Intensität im Vergleich zu vor drei Monaten, aber die ersten drei Wochen sollen eher als Test dienen und zeigen, ob der Körper wirklich wieder bereit ist, um ins volle Training zurückzukehren. Test - 1 Die beste Nachricht der zwei letzten Wochen: Um die 40 Kilometer laufen ohne Schmerzen. Klar, es zwickt hier und da mal ein wenig - aber alles andere wäre nach der langen Pause auch nicht normal gewesen. Der Puls ist verglichen mit vor der Verletzung fast schon dramatisch weit oben, aber auch das sollte sich über die nächsten Wochen wieder normalisieren. Ein kurzer FTP-Test (Schwellenwert) auf dem Fahrrad hat gezeigt, dass ich auch hier an Härte verloren habe, allerdings wenig dramatisch (ca 4%). Der Lauf heute

Danke an Dirk für die hervorragenden Fotos!www.dirko-photo.de Zeit für ein paar un-sportliche Worte: Wir haben geheiratet.Ohne große Erwartungen sind wir an die Sache herangegangen und umso schöner war das Ergebnis. Wie vieles stand die Feier das ganze Jahr auf der Kippe und war zwischenzeitlich sogar komplett abgesagt, bis wir uns vor ein paar Wochen gewagt haben, eine light version wieder ins Leben zu rufen und im kleineren Kreis mit Verwandten und den engsten Freunden zu feiern. Der letzte Donnerstag hatte noch einmal für einen etwas höheren Puls gesorgt, als Kanzlerin und Minister über eine Obergrenze für private Feiern von 25 Personen abstimmen wollten. Die Leute schauten teilweise recht amüsiert, als ich mit dem Rennrad durch die Straßen gefahren bin und in der einen Hand das Handy mit der Merkel-Söder-Pressekonferenz hatte. Ja, in dem Fall wollte ich es ausnahmsweise mal sofort wissen! Schön, dass die Politik sich nicht immer einigen kann

Die Balance zwischen Be- und Entlastung ist ja im Triathlon oft die großeKunst. So viel Belastung, dass ein (neuer) Trainingsreiz entsteht und dennoch so viel Entlastung, dass sich der Körper auch anpassen kann und - wenn möglich - keine Verletzungen entstehen.Meine letzten Wochen waren da - trotz nach wie vor sehr reduzierten Umfängen und vor allem meist niedrigen Intensitäten - ähnlich. Wie viel Steigerung pro Woche und pro Einheit? Lieber ein paar mehr Watt, oder lieber eine längere Strecke? Eher eine Schwimmeinheit mehr, oder eher einmal mehr aufs Laufband?Letztendlich habe ich seit meiner Verletzung sehr stark von Tag zu Tagentschieden, ohne nach einem festen Trainingsplan zu trainieren.Mit meinem Coach Tony ist es vereinbart, dass wir Anfang September wieder ins strukturierte Training einsteigen. Schmerzen - oder nur so ein Gefühl? Das schwierigste war es (und so ist es aktuell immer noch) allerdings in letzter Zeit zu erkennen, ob es ein Trainingsreiz ist den ich da merke oder ob es die Fraktur ist, die "wieder da" ist.Es ist einfach eine gewisse Unsicherheit da und vielleicht bin ich momentan auch über-empfindlich, was das Thema angeht. Das Schwimmen ging ja bereits sehr früh wieder ganz gut. Seit kurzem kann ich hier aber auch wieder lange Einheiten

Ab in die Laufschuhe und erstmal 20 Kilometer bei gutem Tempo! Oder auch nicht. Es wäre zu einfach, wenn es einfach wäre. Beim Gespräch nach meinem letzten MRT in der Klinik Donauwörth ging es darum, wie es nun weiter geht. Neun Wochen seit der Fraktur, sechs Wochen seit der Diagnose, vier Wochen seit dem letzten richtig harten Schmerz. Es geht also voran, wenn auch deutlich zu langsam, wenn man mich fragt. Es ist leider einfach noch so, dass eine falsche Bewegung im Alltag zu viel sein kann und wieder deutlich mehr weh- als gut-tut. Das lockere Radfahren und Schwimmen geht weiterhin ohne Probleme - meistens fühle ich mich hier danach besser als davor, weil der Körper (und Kopf) entspannter ist. Fahrplan der nächsten Wochen So, nun also zurück zum Gespräch vom Montag. Ergebniss: Ein bisschen mehr Radfahren. Ein bisschen mehr schwimmen. Ein bisschen mehr Kraft- und Stabilitätsübungen. Und: Ein ganz klein bisschen aufs Laufband. Hier reden wir von gehen gemischt mit zwei - drei Laufphasen von ca. zwei Minuten zu Beginn. Sehr langsam und sehr mühsam, aber naja - muss wohl. Ungeduld In der Schule lernt man, auf die Frage beim Vorstellungsgespräch nach der größten eigenen Schwäche eine Antwort geben zu