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Ich wollte mir Zeit nehmen. Mindestens vier Wochen, um mich – vor allem mental – auszuruhen, einen neuen Trainer zu finden und die Motivation für die neue Saison wieder auf das höchste Level zu heben. Auch hatte ich mehrere Gespräche mit potentiellen Trainern geplant und wollte mir verschiedene Ansichten anhören. Bauchentscheidung mit Verstand Manchmal kommt es anders, schneller, besser. Es hat ein paar Nachrichten und genau einen längeren Video-Call gebraucht. Seit dem Zeitpunkt war meine Trainersuche beendet, meine mentale Pause gefühlt nicht mehr notwendig und meine Motivation bei 101%. Gerald Dygryn – Gründer von GDT Sportconsulting, seit über 25 Jahren erfolgreicher Trainer, ehemaliger Sportdirektor und Bundesstützpunkttrainer des österreichischen Triathlonverbandes, mit großer Erfahrung bei Highlights wie Olympischen Spielen, EM und WM auf Hawaii, mit über 20 österreichischen Meistertiteln im Triathlon – wird mein neuer Coach. Es gibt 1000 Dinge, die man in so einem Gespräch klären kann, sollte, vielleicht sogar muss. Für uns beide war das wichtigste nach wenigen Momenten klar: Das gegenseitige Vertrauen und die Selbstverständlichkeit, alles dafür zu tun, um langfristig erfolgreich zu werden, waren absolut vorhanden. Ich bin absolut begeistert von seinen Ideen und Ansätzen und kann es kaum erwarten, bis wir endlich loslegen! Ein neues Kapitel für mich

Wieder zu Hause. Weniger Berge, weniger Sonne und seit heute auch definitiv mehr Regen. Dennoch schön. Wie letztens schon angekündigt, habe ich gemerkt, dass ich eine Pause brauche, um mich wieder zu fokussieren. Ich werde mich die nächsten 3-4 Wochen fit halten (moment mal: geht das, wenn ich gar nicht fit bin?) mit Sport, aber ohne strukturiertes Training. Ich habe gemerkt, wie ich mich immer mehr zu Einheiten zwingen musste. Das ist teilweise normal und auch der Unterschied zwischen Hobbysportler und Profi, sollte aber einfach kein Dauerzustand sein. Ich bin mir sicher, dass es nicht lange dauert, bis der "Hunger" wieder voll da ist und ich wieder bereit bin. Bis dahin werde ich sorgfältig planen, mit wem ich bezüglich meiner Trainingssteuerung zusammen arebeiten will. Vielleicht der wichtigste Punkt vor der neuen Saison! Zuckerfreier November Ich habe mir für die kommenden Wochen ein "Ziel" gesetzt: Zuckerfrei. Heißt also keine Süßigkeiten, keine Sportgetränke und Gels, keine Fertigprodukte (schon mal auf die Zutatenliste geschaut?) und natürlich - keinerlei isolierter Zucker jeglicher Art. Warum das ganze?Ich neige - trotz generell sehr gesunder Ernährung - dazu, zu oft zu viel zuckerhaltige Snacks zu essen oder greife einfach hier und da zu häufig zu Süßigkeiten. Ist halt

Ich wollte eigentlich meine (abgeschlossene) Verletzung nicht mehr erwähnen, aber so ganz verschweigen kann ich sie auch nicht. Zum einen ist es immer noch ein herantasten an das volle Trainingspensum, zum anderen merke ich - logischerweise - immer noch die Folgen der ungefähr dreimonatigen Pause. Aber: Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass ich wieder voll belastbar bin. So langsam gewöhne ich mich auch wieder daran, regelmäßig zu laufen. Auch wenn sich gerade schnellere Einheiten oder Intervalle noch ungewohnt anfühlen. Der Körper will "mehr", der Puls ist noch bei lockeren 150, aber die Beweglichkeit mal eben 10km in einer 4er Pace zu gehen, ist noch nicht wieder da. Rückblick auf eine erste Belastungswoche Eine Trainingswoche im Überblick Es wäre falsch, nach einer Verletzung wieder sofort zur vollen Belastung zurückzukehren. Der Körper braucht immer Zeit für die Anpassungen. Wir - mein Trainer Tony und ich - haben uns entschieden, die Woche vom 5. - 11. Oktober als eine erste härtere Belastungswoche zu planen. Insgesamt kam ich dabei auf ein Trainingsvolumen von ca 20 Stunden (zwei Krafteinheiten sind nicht mit aufgeführt) mit 280km Radfahren, 60km Laufen und 13km Schwimmen. Eine "echte" volle Woche geht eher in den Bereich 30 -