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Wir nähern uns dem (ersten?) Höhepunkt der Saison. Ironman Klagenfurt. 14.06.26, 06:30 MESZ.Das bedeutet für mich: Ich stecke aktuell mitten in der letzten Phase der „Ironman-spezifischen“ Vorbereitung. Aber wie sieht diese Phase eigentlich aus und was ist der Unterschied zu meinem normalen Training? Trainiere ich nicht eigentlich immer auf den Ironman? Ich erkläre es.Die letzten Jahre hatte ich es stets vermieden, im Detail über mein Training zu sprechen, da insbesondere meine spezifische Rennvorbereitung immer wie ein Autounfall aussah: Jeder hat hinsehen müssen, aber auch jeder sah: Oh, das sieht jetzt gar nicht sooo gut aus, irgendwie. Und so war es meist auch: Entweder verletzt, unfit, übertrainiert oder ein Mix aus allem. Dieses Jahr läuft das alles recht planmäßig und dementsprechend bist du herzlich eingeladen, eine Trainingswoche rückblickend zu verfolgen. Apropos Rückblick:Seit meiner Rückkehr aus Spanien nach dem ersten Wettkampf habe ich ein paar Tage gebraucht, um wieder gut reinzukommen. Letztlich hatte die Erkältung (keine Ausrede, hatte ich im Race-Blog nicht mal mehr erwähnt gehabt) doch noch einiges an Körnern genommen und die Tage nach dem Rennen waren sehr zäh.Das Feeling 10 Tage vor dem Rennen und während des Wettkampfs waren einfach stark kontrastreich. Völlig logisch: Leistung ist zwar noch da und abrufbar, aber dieses Quäntchen

Es gibt Tage, da wache ich auf mit dem Gefühl: „Das wird meine letzte Saison.“ Ich erzähle das eigentlich nicht vielen, weil das eine gewisse Unsicherheit ausstrahlen könnte. Letztlich hängen so ca. 40 % meines Überlebens auch am Coaching, und wie schon häufig erwähnt, hängen David der Sportler und David der Coach in den Augen mancher Menschen sehr eng zusammen. Manchmal bin ich aber auch auf die jeweiligen Reaktionen gespannt und erzähle es dann. So wie hier: Wenn du das jetzt liest, denkst du dir vielleicht: Hä, sagte er nicht, er ist gut drauf, der Kerl? Genau! Und genau deshalb habe ich diesen Gedanken! Wenn ich eine Verletzung habe, dann sehe ich das Potenzial. Wenn du X Wochen nur eingeschränkt trainieren kannst, dann ist der Gedanke vor, während und nach dem Rennen: „Da wäre normalerweise so viel mehr drin!“ Wenn du super drauf bist, dann ist der Spielraum für die großen Fantasien kleiner. Die Analyse dafür umso schärfer. So auch nach meinem Saisonstart in Peniscola. Meine Erwartungen waren ja – wie letzte Woche geschrieben – nicht sonderlich hoch. Ich wollte ein ordentliches Rennen machen. Ist mir das gelungen? Hier ein Blick in meinen Kopf. PRE Der Plan war, Freitag und Samstag die letzten Einheiten vor Ort zu machen. Ansonsten

Hallo again! Kennst du das Gefühl, wenn du im Flugzeug sitzt und so vertieft am Arbeiten bist, dass du gar nicht mitbekommst, dass es auf die Landung zugeht – und dir dann der Laptop fast schon aus der Hand gerissen wird, weil jetzt wirklich gelandet wird? So ungefähr fühlte sich meine Vorbereitung an. Den Wettkampf in Peñíscola nie wirklich im Blick, maximal ein Auge drauf. Ziel ist Klagenfurt – dieser Sonntag wird aber ein erster Test, was aktuell möglich ist. Und: natürlich 100 % ernst genommen. Das wichtigste Rennen ist immer das nächste! Es ist also Raceweek. Die von außen oft als „langweilig“ betrachtete Zeit im Triathlon ist für mich vorbei – und das so früh im Jahr wie noch nie zuvor. Wenn du die letzten Wochen mit mir zu tun hattest, weißt du: Ich bin sehr gut drauf. Hervorragend, tatsächlich. Die Vorbereitung lief gut, körperlich gab es bis auf ein bisschen Trouble mit der Wirbelsäule nahezu keine Probleme. Ich habe seit April 2025 sehr solide trainieren können – mit ein paar wenigen üblichen Kleinigkeiten, die dazugehören. Dieser Wettkampf kommt nun vielleicht sogar einen Tick zu spät. Timing ist bekanntlich nicht das Einfachste. Ich musste schon im Trainingslager im März gegensteuern, um nicht zu früh bei

Zwischen Profi-Anspruch, Coaching-Verantwortung und der Frage, wie viel wirklich geht Wenn du im Vertrieb eine Spaßfahrt mit Kunden machst, dann – so hat es mir mein damaliger Chef vor Jahren erklärt – musst du der Erste beim Frühstück sein, der Letzte an der Hotelbar, der mit der besten Laune rund um die Uhr und immer verfügbar. So ähnlich ist das im Trainingslager auch. Nur freiwilliger – und ohne Sixpack von der Tanke. Dafür anderswo. Grundsätzlich geht es mir dabei ähnlich wie früher in meinem letzten halbwegs seriösen Job (und das ist mittlerweile echt lange, lange her! Man könnte meinen, ich werde alt ;) ): Der Erste beim Warm-up bzw. im Pool, Coaching am Beckenrand – mit guter Laune und gleichzeitig der nötigen Ernsthaftigkeit. Tagsüber mit dem größten Trainingspensum, abends präsent beim Essen und mit bester Stimmung in Gesprächen für den nächsten Tag. Änderungswünsche werden brav bis 23:30 bearbeitet. Um 5:35 klingelt der Wecker. Der Pool wartet. Den Pool mit stets eigener Bahn 30 Seknden vor der Haustür zu haben ist ein Traum. Dazu draußen, immer mit top Temperatur (außer am Tag 1 nach dem Sturm). Insgesamt war ich 56 Kilometer schwimmen in der Zeit. Perfekte Bedinungen im Hoposa Villaconcha. Klingt anstrengend – ist es auch.