Hitlist: Meine Sinnvollen Sieben!

Must-Haves für den (sportlichen) Alltag

Kurz eines vorweg genommen: Nein, ich werde von den folgenden Produktherstellern nicht gesponsert und arbeite nicht mit diesen zusammen.
Aber, da ich es oft toll finde zu lesen, was andere – gleichgesinnte – hier und da so verwenden, wollte ich auch ein paar Dinge teilen, die ich immer gerne dabei habe und hier und da auch schon ein paar Mal daheim herumliegen habe, da ich vor einem Wettkampf mal wieder vergessen hatte, sie in die Tasche zu stecken. Es geht hier auch nicht um das Produkt, sondern eher um die Sache.

Hier also, meine persönlich Hit-Liste von sieben Sachen, ohne die ich mich auf keine Reise begebe – schon gar nicht, wenn es zu einem Wettkampf geht!

Blackroll und Faszienbälle
Nach dem Training unverzichtbar, gehört es für mich zur „After-Workout-Routine“, dass ich mich für ein paar Minuten auf die Blackroll lege und die Faszien bearbeite. Ich finde, besonders die Phase direkt nach dem Training ist kritisch und deshalb plane ich diese Zeit eigentlich immer mit ein.
Genauso ist es für mich Standard, abends noch einmal eine Stunde auf der Matte zu liegen und Blackroll und Faszienbälle in Kombination mit viel Stretching anzuwenden. Vernachlässige ich diese Session kann ich am nächsten Tag mit Muskelschmerzen oder ähnlichem rechnen.
Insbesondere die Faszienbälle finde ich super praktisch auch für unterwegs: Sie passen immer ins Handgepäck und auch auf Flug- oder Busreisen lässt sich hier sehr unkompliziert eine verklebte Muskulatur am Oberschenkel beheben!
Ein paar Minuten auf der Blackroll helfen übrigens auch nach einer langen Autofahrt oder vielem Sitzen und/oder Stehen, um die Blutzirkulation wieder in Gang zu bekommen.
Deshalb: Absolutes „Must-Have“ für mich und immer mit dabei!

Tiger-Balm
Okay, ich sagte, es geht um die Sache(n), nicht um das Produkt. Ausnahmen bestätigen ja immer die Regel; es gibt viele Salben und Cremes gegen Schmerzen. Die einen helfen mehr, die anderen weniger, manche gar nicht.
Bei mir immer im Gepäck: Das Original aus Thailand – Tiger Balm. Gerne in weiß und in rot. Eine Prellung oder ein punktueller Schmerz kurz vor einem Wettkampf (der ja irgendwie immer kurz davor nochmal kommt…) ist mit dem roten Wundermittel sehr gut in den Griff zu bekommen. Die helle Variante nehme ich gerne am Morgen eines Wettkampfs, da es kühlend und belebend wirkt.

Trainingsbänder
Fitnessstudios meide ich ohnehin, da ich das Equipment für mein Krafttraining daheim habe. Das spart im Alltag Zeit und Geld. Leider lässt sich eine 70kg Langhantel, zwei Kurzhanteln und vieles mehr nicht so einfach überall mit hinnehmen. Was aber immer geht, sind meine Widerstandsbänder!
Schnell ein- und wieder ausgepackt, lässt sich so ohne Zeit zu verlieren in jedem Hotelzimmer einfach und effizient ein Workout konstruieren. Ob Oberkörper oder Beine ist den Bändern dabei relativ egal – mit ein wenig Kreativität ist hier immer alles möglich! Egal ob unterwegs oder nicht – sie sind die ideale Ergänzung für ein Training mit dem eigenen Körpergewicht!

Fitness-Uhr / Smartwatch
Früher war es bei mir Suunto, aktuell bin ich bei der Garmin Forerunner 945. Völlig egal – aber ohne dergleichen gehe ich mittlerweile ungern aus dem Haus.
Für das Training natürlich absolut unerlässlich, sind die High-Tech Uhren mehr als nur „Uhren“. Ein Wecker für ein Power-Nap am Mittag, wenn das Handy nicht daneben liegen soll, ein Indikator für guten, schlechten und ausreichenden Schlaf und sogar für Übertraining oder eventuell bevorstehende Krankheiten.
Trainingsprotokolle,  Herzfrequenz, Navi, Kreditkarte, Wetterdaten und sogar: Die Uhrzeit! Alles am Handgelenk.
Für mich ein super Teil und immer wieder verwunderlich, wie viel Technik in so einem kleinen Gerät stecken kann!

Eine Tüte Nüsse
Egal ob wir nun 10, 20 oder 30 Stunden pro Woche trainieren: Wer sich regelmäßig bewegt und dabei teilweise auch mal ans oder über das eigene Limit geht, hat Hunger. (Fast) immer.
Und, wenn`s mal wieder länger dauert (oder es nur Dinge gibt, die gerade absolut nicht auf den Speiseplan passen) hilft mal wieder die 250g Tüte Nüsse aus dem Handschuhfach oder dem Rucksack.
Das Nüsse mit viel Protein guten, ungesättigten Fettsäuren gesund und entzündungshemmend sind, ist nichts Neues mehr. Fakt ist, sie machen auch satt und sind definitiv die bessere Alternative zu einem Heißhunger-Stopp bei der Tankstelle oder dem Drive-by beim Burgerladen des Vertrauens.

Kompressionstrümpfe
Sicher nicht der optische Hingucker, aber zum einen ein Regenerations-Booster, wie wenig anderes nach langen und harten Trainingseinheiten, zum anderen ein ganz wichtiges Gimmick auf Reisen, wo langes Sitzen vorprogrammiert ist. Die Beine danken es auf jeden Fall und sind frischer und schneller wieder ready fürs Training!
Kann man in der kalten Jahreszeit schon auch Mal für einen längeren Lauf anziehen – auch hier durchaus positive Wirkung.
Übrigens: Auch als Tubes sehr praktisch, wenn man nach einer Autofahrt schnell wieder „normal“ aussehen möchte! 😉

Salztabletten
Oft sind die entscheidenden Wettkämpfe in den heißen Monaten des Jahres, oder finden dort statt, wo das Wetter permanent wie Urlaub ist. Heißt: Wir schwitzen mehr und trinken auch mehr. Als ich beim Ironman 70.3 Thailand teilnahm, traute ich den lokal gekauften Trinkwasser nicht zu 100% über den Weg, so dass ich in der Wettkampfwoche beschloss, immer über den Tag verteilt moderat Salztabletten zu nehmen, oder im Wasser aufzulösen. Tatsächlich war es trotz brutaler Bedingung eben dieser Wettkampf, bei dem ich zum ersten Mal ohne großflächige Spuren von ausgeschwitztem Salz auf dem Trisuit ins Ziel laufen konnte.
Seit dem: Immer dabei! (Leider hatte ich beim Ironman 70.3 Kraichgau mal den Gedanken „brauch ich bestimmt nicht….“. Die Krämpfe auf der Radstrecke kamen sicher nicht vom Gegenwind….)
Sicher ist das stark typenabhängig – die einen schwitzen mehr Salz, die anderen weniger. Im Zweifel schadet es nicht, speziell in einer Wettkampfwoche die ein oder andere Prise – oder eben Tablette – zuzufügen.

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